Die Simulation verschiedener CNC-Bearbeitungen auf dem PC ist eine beliebte Methode, die endgültige Bearbeitung an der Maschine mit allen kinematischen Bewegungen im Voraus realitätsgetreu darstellen zu lassen. Durch eine realistische Abbildung der verschiedenen Bearbeitungen können bspw. Kollisionen schon vor dem Start der Prozesse erkannt und verhindert werden. Das führt zu einer deutlichen Optimierung der Bearbeitungsprozesse.

Viele leistungsfähige CAD/CAM-Systeme haben mittlerweile die Simulationsfunktion erfolgreich integriert und ermöglichen den Nutzern damit die Beseitigung potenzieller Fehler schon im Voraus. Das schont nicht nur die unterschiedlichen Materialien, sondern vor allem auch die hochwertigen CNC-Maschinen.

Simulation der FertigungIm vectorcam ist die Maschinensimulation seit Anfang 2014 integriert. Für das vectorcam 2016 erfolgte eine Überarbeitung. Dadurch wurde der gesamte Ablauf der Simulation beschleunigt. Alle Berechnungen laufen jetzt erheblich schneller, sodass die Ergebnisse auch beim Überspringen von einzelnen Bearbeitungsjobs schnell angezeigt werden. Gleichzeitig bietet das neu eingeführte Menüband eine komfortablere Bedienung.

Weitere neue Funktionen runden die Simulation ab. Mit der Messfunktion können innerhalb der Simulation verschiedene Messungen wie Aufmaß, Abstand etc. durchgeführt werden. Diese können zu jedem Zeitpunkt der Simulation erfolgen. Darüber hinaus ist nun auch eine Darstellung des Werkzeug-Halters in der Simulation möglich. Alle definierten und einem Werkzeug zugeordneten Werkzeug-Halter werden in der Simulation angezeigt und in die Kollisionsprüfung übernommen. Ein weiterer Vorteil der überarbeiteten Simulation: Der aktuelle Stand des bearbeiteten Werkstückes kann problemlos gespeichert werden und ist für die Berechnung rohteilabhängiger Bearbeitungen in vectorcam immer wieder verwendbar. Die Rohteile, egal welcher Form, können dann an die Simulation übergeben und verwendet werden.

„Mit der Überarbeitung der bisherigen Simulationsmöglichkeiten wollen wir unseren Kunden eine benutzerfreundlichere und vor allem noch schneller arbeitende Simulation bieten. Damit benötigt der Nutzer nur einen minimalen Zeitaufwand für die Simulationsanzeige, braucht im Gegenzug aber keine Kollision und damit den Verlust teurer Ressourcen fürchten“, erklärt Günter Böhning.

Simulation 2

Simulation an der Maschine